Die Wälderbahn der Zukunft

Eine leistungsfähige Verbindung zwischen dem Bregenzerwald und dem Rheintal

Sie können weiterhin ihre Fragen oder Kommentare hier veröffentlichen. Bitte beachten Sie, dass eine Freischaltung bis zu 24 Stunden dauert. Wir freuen uns über Ihre Einträge.

Platz für Ihre Fragen und Kommentare

Kommentar von Dr.Hafner |

Ist Ihr Projekt "umweltgerecht"?

Antwort von Martin Strele

das muss es jedenfalls werden. Sonst sollten wir es nicht umsetzen. Und dabei zu berücksichtigen ist das gesamte Verkehrssystem und die möglichen Verlagerungen vom PKW auf den öffentlichen Verkehr, der Energieaufwand zum Betrieb, die Ressourcenaufwände für den Bau und die gesamte Lebenszeit und die Eingriffe in Landschaft, Lebensraum und Ökosystem. Das Ergebnis aller dieser Prüfungen wird frühestens nach einer Machbarkeitsstudie oder einem Vorprojekt vorliegen. Derzeit sind wir hier noch in der Ideen- und Konzeptphase. 

Kommentar von Julian |

Wie lange dauert die Planung?
Wie lange die Genehmigung?
Grundstücke?
Fertigstellung?

Antwort von Martin Strele

Guten Tag. Auch hier können wir noch lange keine genauen Antworten geben. Die Planung bis zu einer möglichen ersten Errichtung eines CCC wird noch ca. 2 Jahre dauern. Wie lange ein Behördenverfahren dauert, ist noch nicht absehbar. Grundstücke sind ca. 340 betroffen, hier braucht es Einverständnis von allen EigentümerInnen. Wir sehen eine optimistische, ehestmögliche Fertigstellung um 2022/23. Aber das ist derzeit noch eine sehr grobe Schätzung. 

Kommentar von Georg Kessler |

Bin von der Vision und Umsetzungs-Idee von der ersten Sekunde weg sehr begeistert. Die Optimallösung für Pendler muss natürlich ganz explizit diskutiert werden, da wäre ich auch noch etwas skeptisch, ob das angenommen wird und als Argument nicht zu stark gewichtet wird. Aus touristischen Gründen ist das Projekt mit der Wahnsinns-Aussicht auf Bodensee, Rheintal und Bregenzerwald sehr zu begrüßen, dann wenn die Gäste auch wirklich mit der Bahn von Lindau oder St. Gallen (da ist mit der Verbindung Lustenau-Dornbirn auch noch etwas zu tun) kommen. Im Winter wäre dann ein ständiger Shuttledienst ab Bersbuch in die Skigebiete Mellau, Diedamskopf und Schröcken/Warth eine ganz logische Folge. Im Skiticket müßte die Anreise dann bereits inkludiert sein, um den Anreiz der Anreise zu wecken und zu steigern. Gleichzeitig müßten die Parkplätze bei den Bergbahnen deutlich verkleinert werden.

Kommentar von Martin |

Gratulation!
Ich finde die Lösung extrem gut!
Als weitere Varianten könnte ich mir vorstellen, dass durch Einhängen von zusätzlichen Gondeln kurzfristige Kapazitätserhöhungen durchführbar sind. Die Eingriffe in die Natur sind minimal verglichen zu Bahn und Straße. Ganz abgesehen von der akustischen Emission von Bahn und Straße. Die Lebensqualität steigt für alle Bewohner!
Die Frage der Finanzierung ist sowieso absurd weil seit vielen Jahren die Allgemeinheit der Steuerzahler für einen Großteil der Kosten der Infrastruktur von Ballungszentren aufkommt. Wie würde es denn sonst funktionieren, dass in Wien um € 365 All-In mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren werden kann.
Schauen Sie sich die Mobilitätsausgaben für Personen an, die abseits von Ballungszentren leben.....
Die Frage der Machbarkeit ist also in Erster Linie eine Frage des politischen Willens und der Weitsicht! Umso besser die Lösung dann von der Bevölkerung angenommen wird umso besser für das Gemeindebudget.

Kommentar von Alex |

Ich finde diese Lösung ist auch für andere Strecken mehr als brauchbar.
So wurde im Salzkammergut zwischen Bad Ischl und Salzburg die Wieder-Errichtung der Salzkammergut Lokalbahn diskutiert - ein touristisch wertvolles und auch für Pendler interessantes Projekt. Bei einer Teilstrecke mittels Seilbahn würden sich wahrscheinlich auch die eventuell aufflackernden Diskussionen mit den Grundstückseigentümern leichter gestalten.
- wow -