Die Wälderbahn der Zukunft

Eine leistungsfähige Verbindung zwischen dem Bregenzerwald und dem Rheintal

Platz für Ihre Fragen und Kommentare

Kommentar von Klaus Tschofen |

Eine grossartige Idee und aus meiner Sicht absolut sinnvoll - ich hoffe sehr, dass diese Projekt auch kostenseitig im Rahmen bleibt. Allein die moegliche Umsetzung als PPP wie oben angesprochen finde ich keine besonders gute Idee, da ich zumindest in meiner aktuellen Heimat Sydney nur negative Beispiele aufzaehlen kann, die im Nachhinein den Steuerzahler mehr gekostet haben als eine eine Finanzierung komplett aus oeffentlicher Hand.

Kommentar von Stefan |

Wieso sollten wir noch in neue (Seil-)Bahnverbindungen investieren wenn wir in 3-13 Jahren autonom fahrende Autos haben?

(Für die Zeitangabe siehe http://www.driverless-future.com/?page_id=384 )

1. Bahnverbindungen sind pro Person und Fahrkilometer teurer als autonom fahrende Elektroautos im ride share Betrieb (z.B. Uber).
(Das Straßennetz benötigen wir jedenfalls, das Bahnnetz ist optional. Daher man muss für die Bahn das komplette zweite Infrastrukturnetz einrechnen wohingegen man für autonom fahrende Elektroautos nur die Erweiterung und die zusätzlichen Erhaltungskosten einrechnen muss.)

2. Der Ausbau des Schienennetzes für die gleiche Kapazitätsausweitung ist teurer als der Ausbau des Straßennetzes, insbesondere wenn es sich dabei um eine neuartige Bahn handelt.

3. Bahnverbindungen sind in der Gesamtbetrachtung pro Person und Fahrkilometer nicht umweltfreundlicher als Elektroautos im ride share Betrieb.

4. Kinder und andere Personen ohne Führerschein können ebenfalls autonom fahrende Autos nutzen.

5. Der Staat kann für sozial schwächer Gestellte ride sharing genauso subventionieren wie derzeit Bahnverbindungen.

6. Autonom fahrende Busse lassen den Vergleich für die Bahn noch schlechter ausfallen.

Bahnverbindungen machen nur noch in zwei Fällen Sinn:

1. Im sehr dicht besiedelten Städten

2. Schnellverbindungen zwischen Städten mit sehr hohem Kapazitätsbedarf

Wieso sollten wir also in eine solche Wälderbahn investieren?

Kommentar von Renate Felder |

Eine originelle und kostengünstige Doppelmayer-PR-Aktion, soweit o.k. und legitim. In der Realität besehen aber: Völlig unökonomisch und unpraktisch (viele zu hohe Investitionssumme, kaum "Haltestellen", kein nennenswerter Gütertransport möglich, Großraum Bersbuch - speziell am Wochenende - verkehrsinfarktgefährdet u. w. m) und wird deshalb mit Sicherheit nie realisiert ... Revitalisierung der Schienenverbindung Bregenz-Bezau mit Verlängerung bis Schoppernau hat um Lichtjahre mehr Sinn und ist viel wirtschaftlicher!

Kommentar von Willhelm Tell |

Was sollen dann im Endeffekt Tickets kosten für den Nutzer. Plus selbe Frage für 1 Palette 600kg.

Antwort von Martin Strele

Das können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Der Fahrpreis für Personen muss allerdings über die Netzkarten des Verkehrsverbunds finanziert sein. Wie der potentielle Konflikt mit Schipässen und die Finanzierung des Gütertransports gelöst wird, ist derzeit noch nicht diskutiert.

Kommentar von Daniel Braun |

Projekt an sich OK, aber die Lösung kann nur Schiene heissen. Es ist schon klar, dass mit Doppelmayr natürlich ein Interesse an einer Seilbahn ist. Zumindest im Wald muss das Ganze dann mit der Schiene weitergeführt werden. Die Trasse Egg - Bezau ist vorhanden (ausg. Bersbucher Wald) und es gibt seit mehr als 100 Jahren Pläne bis Schoppernau. Weg von der Strasse!