Die Wälderbahn der Zukunft

Eine leistungsfähige Verbindung zwischen dem Bregenzerwald und dem Rheintal

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Kommentar von Josef |

Hallo!

Ich finde die Idee grundsätzlich sehr gut.
Sie beseitigt nämlich das Hauptproblem des öffentlichen Verkehrs: Die unflexiblen Abfahrtszeiten!

Da man alle 50 Sekunden eine Gondel besteigt, erhält man hier sehr viel mehr Flexibilität als bei anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Das Hauptproblem der Zugverbindungen ist nämlich, dass man entweder sehr lange unterwegs ist bzw. sich sehr genau an die Abfahrtszeiten halten muss. Bei so einem Projekt würde es sich erübrigen, da ich jederzeit (innerhalb der Betriebszeiten) zur Bahn gehen kann und es fährt auch eine ab ohne lange Wartezeiten.
Hier wäre natürlich auch ein Gesamtkonzept in Vorarlberg interessant. Es würde nämlich die Flexibilität enorm erhöhen, wenn sich alle 50 Sekunden eine Fahrgelegenheit von Bregenz nach Feldkirch ergeben würde. Zusätzlich würde es die Straßen entlasten.

Gibt es hier schon Überlegungen oder ist es momentan als allein stehendes Konzept geplant?

Zum in den Kommentaren erwähnten Elektroautos im ride share Betrieb, würde mir einfallen dies zu kombinieren?
Die Seilbahn verbindet die Bezirkshauptstädte und Regionen, für die Kurzen Wege kann man sich ein Elektroauto mieten (wäre auch mit den momentan verfügbaren Vlotte umsetzbar?)

Gibt es auch Überlegungen die die Seilbahn unter Umständen klimaschonender unterwegs sein könnte? (Solar-Gondeln, Windräder an den Stützen?)

Antwort von Martin Strele

Wir haben das Konzept als ein Beitrag zur Weiterentwicklung des Öffentlichen Verkehrs veröffentlicht. Nun geht es darum, die Technik und auch den Vorschlag in einem Verkehrskonzept für das Land Vorarlberg zu prüfen und mit anderen Strategien zu vergleichen. Wichtig wird es dabei sein, die gesamte Verkehrskette zu betrachten.

Klimaschonende Mobilität ist eine der Motivationen für das Projekt. Hier müssen alle Potentiale für eine weitere Optimierung genutzt werden. 

Kommentar von Rene Walter |

Nachdem der Bregenzerwald kein Ballungsgebiet einer Großstadt hat, wird das Projekt sich nur bedingt rechnen. Aus Umweltschutzgründen könnten jedoch
das Land und die VKW die Bahn komplett finanzieren und den Betrieb und die Instandhaltung über den Fahrpreis. Die Anbindung in Bersbuch könnte durch Sammeltaxis, Privatpkw's und in der rush hour time mit Bussen erfolgen. Wäre zudem Kulisse für einen neuen James Bond Film und gut für den Tourismus.
Interessant wäre auch ein Projekt von St. Margrethen über Bregenz nach Lindau am Bodensee entlang. Der alte Herr Doppelmayr welcher am Bodensee sein Domizil hatte, hätte sich sicher über diese Lösung auch gefreut. Vorarlberg als innovatives Land in Richtung Silicon Valley unterwegs, könnte dem Tal meiner Ahnen dem Bregenzerwald, zu neuer Blüte verhelfen. Deshalb Daumen hoch für das Projekt!

Kommentar von Doderer |

Wer verdient da jetzt wieder daran? Die Natur als Argument zu benutzen, um viel Profit zu machen ist wieder einmal typisch. Statt die Autos umweltfreundlicher zu machen.
Himmel noch mal, wann wird das Volk endlich verstehen, dass es "verarscht" wird?

Kommentar von Harald-René Flasch |

Interessantes Projekt, aber im ORF-Beitrag gibt es einen Widerspruch: Im Betrieb ohne Personal, nur während der Nacht, vorbeugende Wartung vs. "sichert viele" Arbeitsplätze....

Antwort von Martin Strele

Die Personalfrage ist derzeit noch nicht zu beantworten. Das hängt v.a. von den gesetzlichen Rahmenbedingungen ab. 

Kommentar von Martinek Walter |

Wertes Team!

Ich finde diese Idee ganz wunderbar, denn ich war von den bisherigen Stadtseilbahnprojekten immer ganz begeistert, dass einzige Problem für mich ist, dass keine Wort zur Barrierefreiheit gefallen ist. Gerade für Menschen mit besonderen Bedürfnissen ist diese Art der Fortbewegung sicher sehr schön. Sollten diese Menschen aber ausgeschlossen werden, kann ich mir keine Errichtung vorstellen.

Antwort von Martin Strele

Danke für die Ergänzung. Barrierefreiheit muss im öffentlichen Verkehr garantiert werden. Die derzeitigen Systeme werden Schritt für Schritt ergänzt. Bei Neubauten ist das Standard.