Die Wälderbahn der Zukunft

Eine leistungsfähige Verbindung zwischen dem Bregenzerwald und dem Rheintal

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Kommentar von Norbert Fink |

Bereits um 1910 wurde die Verlängerung der Bregenzerwaldbahn bis Schoppernau angedacht und an eine Verlängerung der damaligen Tramway EBDL Dornbirn-Bahnhof ins Gütle und dann ein Tunnel in den Bregenzerwald. Die EBDL lief von 1902 - 1938. Wenn man auf eine Landkarte schaut, dann staunt man, wie kurz dieser Weg gewesen wäre.
Damals gab es ja noch kaum Individualverkehr, es ging überhaupt um die Erschließung ganzer Regionen. Die beiden Projekte sind dem Weltkrieg zum Opfer gefallen. Die Idee selbst ist also nicht ganz neu. Dieses Projekt gefällt mir auf den ersten Blick sehr gut. Allerdings sind Seilbahnen für Personen mit Gepäck oder auch für Menschen mit Behinderungen nicht ganz optimal. Ich habe so eine Super-Bahn in Medellin / Kolumbien befahren, dort bilden sich durchaus zu Stoßzeiten längere Warteschlangen und sehr viel mitnehmen kann man nicht. Es ist also nicht zu erwarten, dass Bregenzerwälder im Messepark mit der Wälderbahn große Einkäufe tätigen werden. Ein kleiner Nachteil wäre auch, dass am Bahnhof Dornbirn die Parkplätze für Park and Ride verloren gehen, es sei denn, man baut darunter eine Tiefgarage. Gratulation zur Visualisierung. Der Weg entlang der Dornbirner Ache wäre ja landschaftlich sehr reizvoll.

Kommentar von Werner Ruef |

Danke f. die Ausfuehrungen zu meinem Kommentar v. 30sten. Um einem Waelder eine Waelderbahn nach Dornbirn zu verkaufen wird es ev. doch noch Zahlen bzw. weitere gepruefte Varianten brauchen. Schwarzach (meinetwegen Dornbirn Nord), Egg und Bezau als Verkehrsknoten zu verneinen, jedoch aber eine Station am Boedele vor zu sehen bedarf ebenfalls noch naeherer Erklaerung: dinawag lang taet i itz amal ned mit... (bitte dies positiv zu verstehen)

Kommentar von Dietmar Kerle |

... Bravo!! Höchst begrüßenswert. So ähnliche Ideen habe ich auch schon "gedankengesponnen", natürlich nicht in der professionellen Detailplanung, sondern eben nur "Wälderbähnle 2030".

Kommentar von timo |

Super Idee! Gleich bis Mellau verlängern! Da soll sich das Land mit Steuergeld beteiligen, meinen Segen hätten sie! Wenn Doppelmayr dann solche Anlagen baut (was hoffentlich der Fall wäre) könnte sich das Land ja wiederum beteiligen und so einen Teil vom Steuergeld wieder hereinholen! Man muß solche innovativen Firmen fördern, mit einer Möglichkeit das Geld zumindest teilweise zurückzuholen

Kommentar von A.n.o.n.y.m |

An Daniel Braun 30. August 2016 und Kritikern

In Lateinamerika gibt es schon lange Seinethalben im öffentlichen Nahverkehr die sehr erfolgreich sind, Schiene ist nicht immer die beste Lösung, wie gerade dieses Projekt zeigt.

Von er Kapazität liegen Seilbahnen zwischen U-Bahn und Straßenbahn, von den Errichtungskosten bei etwa 2/3 von Straßenbahnen, von den Betriebskosten liegt es vor vor Straßenbahnen, S-Bahn, Bus und U-Bahn, von der Geschwindigkeit zwischen Straßenahn (15 km/h) und U-Bahn. 30 km/h)

Hauptvorteil liegt, in der Überwindung von Hindernissen, Lawinen, Steinschlag, Hochwasser, Murren, kann dem System kaum etwas handhaben, einzig Wind kann dem in die Knie zwingen, hier ist mit 3 bis 5 Tagen Betriebssperre jährlich zu rechnen. Ansonsten sind Seilbahnen 24/7 tauglich, sehr wesentlich die Verfügbarkeit um vollständig auf das Auto verzichten zu können.

Bleibt noch ein Argument für alternativen zu Bus, die Haltbarkeit, ein Bus ist nach 5 Betriebsjahren schlicht Schrott, Straßenbahnen halten 100 und mehr Jahre, die Gondeln sollten zumindest 25 bis 50 Jahre halten, ein nicht unwesentlicher Faktor bei den Gesamtkosten, dazu kommt noch der Wartungsaufwand, der sich bei Seilbahnen naturgemäß eher auf die Förderalge verlagert als auf die Gondeln selbst.

Bus sollte immer nur die letzte Wahl sein, sie haben einigen Nachteile, die Gestaltung der Fahrgastzellen richtet sich nach der Technik, kann kau den örtliche Bedürfnissen angepasst werden, sind Platz-optimiert, je vollgestopfter um so besser, der Wartungsaufwand ist sehr hoch und die Lebenszeit wie gesagt sehr gering, dazu kommt noch der psychologische Effekt, Menschen in bester Position haben kein Probleme Straßenbahn und Bahn zu benützen, ist irgendwie ein Bus im Spiel, wird sofort das Auto vorgezogen. Wien hatte mal den Slogan, Busfahren ist wie ein Pilates Training, das erzählt man mal Menschen mit besonderen Bedürfnissen, was die davon halten, grmpfff....

Nachteil, es sind keine Verzweigungen möglich, eben sowenig Betriebsgleise (sind in Wien bei Straßenbahnen auch kaum mehr vorzufinden, auf Grund der hohen Betriebssicherheit),.

Ganz generell sind Seilbahnen ein Lösung um Täler zu erschließen, ideal, als alternative zu Überlandstraßenbahnen,, die wiederum Sinn machen um alte Nebenbahnen zu reaktivieren und ein Vollbahn nicht gerechtfertigt ist.

Kritik gibt es an der langen Umsetzungszeit, Seilbahnen haben sich 100 fach bewährt, mit Lateinamerika gibt es auch genügend Erfahrungen, ein Betriebsbewilligung sollte reine Formsache sein, bleibt noch der Umweltschutz und Landschaftsschutz, da denke ich das ein beschleunigtes verfahren im Sinne des öffentlichen Interesses sein muß, das es schnell geht. Die Fortsetzung als Stelzenbahn, auch hier gibt es mit der Wuppertaler Bahn und anderen Systemen genügend Erfahrung.

Was die Finanzierung betrifft, das System sollte im Verbund, fahren, und der ähnlich wie die Wien 365 Euro Jahreskarte sein, bezahlt wird ja nicht mehr für die Bewältigung um von A nach B zu kommen, sondern für die Bereitstellung einer Dienstleistung, die will bezahlt sein, dem System selbst ist es egal ob es vollgestopft ist wie ein Konservendose oder gerade mal ein Person drinnen sitzt.

Argument, "Ich hab ein Auto mit meinem Steuergeld sicher nicht", sorry, weniger Autos bedeuten freie Straßen, und mehr Parkplätze, somit profitiert man selbst als Autofahrer davon, Errichtungskosten ist Landessache und gleichwertig dem von Straßen,, für deren Errichtung und Erhaltung auch der Staat aufkommt.

Und ein öffentlicher Nahverkehr kann niemals nur nach den Gesichtspunkten von Rentabilität, Wirtschaftlichkeit und Auslastung betreiben werden,

Bei Straßenahnen wird immer das Argument der Auslastung angefügt, tatsächlich ist die einzige Kenngröße die Intervalldichte, wenn alle 10 min ein Bus darüber fährt sind die Straßen verdammt schnell kaputt, das ist der Zeitpunkt wo man sich überlegen sollte sich auf die Suche nach sinnvollen Alternativen zu begehen, die Straßen werden genau so kaputt , ob in dem Bus ein Person sitzt, oder der vollgestopft wie eine Konservendose ist.

Bleibt nur eins zu hoffen, das man hier nicht den Irrweg wie in Wien, Bus und den ÖBB fortsetzt, mit überfüllten Fahrzeugen, und daher auch der verwendete Begriff rollende Konservendose, Menschen sind keine Objekte sondern haben Bedürfnisse, man will sich wohl fühlen, und aus der Zeit von Trans-Europa-Express hat die Bahn gezeigt, es ginge auch ganz anders, wenn man nur wollte.

Persönlich hätte ich mir eigentlich erwartet das man ein derartiges Projekt anderswo umsetzt in Tälern, und eher überraschend das man sich für diese Linienführung entschied.

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Stelzenbahn, also optisch ist das ein Katastrophe, da sollte man noch mal die Designer darüber lassen, das das besser ins Landschaftsbild passt, das ändert aber nichts daran, das diese Projekt sinnvoll und umsetzbar ist.