Die Wälderbahn der Zukunft

Eine leistungsfähige Verbindung zwischen dem Bregenzerwald und dem Rheintal

Sie können weiterhin ihre Fragen oder Kommentare hier veröffentlichen. Bitte beachten Sie, dass eine Freischaltung bis zu 24 Stunden dauert. Wir freuen uns über Ihre Einträge.

Platz für Ihre Fragen und Kommentare

Kommentar von Wolfgang Pollak |

Auch in Wien gab es bereits Vorschläge zu Stadtseilbahnen. In diesem Beispiel in- und von der Seestadt Aspern, dem größten europäischen Stadtentwicklungsgebiet.

Von: Pollak Wolfgang
An: Stadtteilmanagement Seestadt Aspern
Betreff: WG: Innovative Verbindung im Ländle

Sehr geehrte Frau Mally,
ich bitte Sie auch die Vorstände der Seestadt Aspern, der 3420 zu informieren! Im März 2016 erhielt ich einen der Anerkennungspreise zu „Seestadt-nachhaltig mobil“ für meinen Vorschlag eine Seilbahn

1.) Innerhalb der Seestadt zu errichten um den Bewohnern die Wege zu den U-Bahnstationen und ihren Wohnungen zu erleichtern. ( Heute habe ich am frühen Nachmittag etliche Personen zwischen diesen Zielen im plötzlich einsetzenden, strömenden Regen eilen sehen und bemerkt, dass die Wege bei widrigen Umständen sich noch weiter anfühlen als bei guter Witterung.)
2.) Die Verbindung durch eine zusätzliche Seilbahnführung auch bis ans Zentrum von Wien zu lenken,
3.) Eine weitere Verbindung zum Flughafen Schwechat zu schaffen, verbunden mit der Idee, den Nationalpark Donauauen schonend von der Seestadt zugänglich zu machen.

Ich sende Ihnen die Links, die zeigen, dass meine Utopie schon in anderen Gebieten, z.B. in Vorarlberg, zu einem greifbaren Projekt gediehen ist..
http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2793844/
http://www.waelderbahn.at/
Mir ist klar, dass die damaligen Ideenfindungen mit einem zu realisierenden Aufwand von je € 5.000.- vorgesehen waren. Die Anregung zur Seilbahn übersteigt diesen Betrag deutlich. Ich schlage daher neuerlich Projektstudien zum Thema der innovativen Verkehrslösungen vor und würde mich dabei gerne beteiligen. Mit freundlichen Grüßen, Wolfgang Pollak

Kommentar von Werner Ruef |

Hallo,

viele schreiben von einer Wiederbelebung der historischen walderbahn. Die Trasse der Waelderbahn, auf welche auch ich oft mit wehmut schaue, war insbesondere im Achtal sehr wartungsaufwaendig und oft verlegt. dies war auch der Grund warum sie letztendlich eingestellt wurde. Ein Seilbahnsystem tut sich da schon leichter und waere sicher auch mit einem narurschutzgebiet zu vereinen. die schienen werden zwischen bersbuch und bregenz daher leider geschichte bleiben muessen, was nicht heisst, dass die Historie nicht auch irgendwie im Projekt beruecksichtigt werden sollte - wenn schon der name geliehen wird - wie ich immer wieder betonen werde muss eine waelderbahn nicht weiter als Bezau fuehren aber unbedingt auch den vorderwald einbeziehen.

Kommentar von Michael Stather |

Ich komm zwar nicht aus dem Bregenzerwald sondern aus dem Odenwald...
...aber ich würd empfehlen das Teil zu bauen :)

Kommentar von Ingrid |

also ehrlich gesagt finde ich ein bahn von bersbuch über schwarzenberg nach dornbirn nicht sehr sinnvoll. mehr menschen könnten die bahn über die alte wälderbahntrasse nutzen. da könnte man die andelsbucherInnen, eggerInnen, lingenauerInnen, alberschwenderInnen und umliegende auch noch mittransprotieren

Antwort von Martin Strele

Die ehemalige Trasse der Wälderbahn entlang der Bregenzerach mit einer Schmalspurbahn zu befahren, wäre ebenfalls eine Möglichkeit. Allerdings ist das Achtal inzwischen ein Natura 2000 Europaschutzgebiet und steht nicht mehr zur Verfügung. Ausserdem sind auch dort viele Orte bis Egg sehr weit von der Trasse entfernt. Leistungsfähige Hauptachsen des Öffentlichen Verkehrs müssen viele Menschen transportieren können und schnell und bequem sein. Sie werden aber immer Zubringer brauchen. In Bersbuch gibt es die Möglichkeit, neben Bussen auch das Fahrrad sehr viel stärker im Alltagsverkehr zu nutzen. Der Nachteil ist aber zugegeben, dass der Vorderwald nicht gut abgedeckt ist. 

Kommentar von Karin |

Werden auch stichhaltige Befragungen in der Bevölkerung I in den Unternehmen gemacht hinsichtlich der tatsächlichen Nutzung der Wälderbahn!?
Der theoretische Bedarf liegt ja vor, aber der praktische Umstieg steht auf einem anderen Blatt.

Die Idee muss - ohne mich bisher im Detail damit befasst zu haben - auf jeden Fall aufgegriffen und breit (aber nicht zu lange) diskutiert werden.
Jedoch zweifle ich einwenig ob wir wirklich den bequemen PKW verlassen und uns wie Großstädter fortbewegen wollen...