Die Wälderbahn der Zukunft

Eine leistungsfähige Verbindung zwischen dem Bregenzerwald und dem Rheintal

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Kommentar von Lukas |

Wie schaut es aus mit Gütertransport? Ich denke dabei an die Firma MEVO die Drahtrollen (immer gleich)kommen eh schon per Bahn so weit ich weiss. Kaufmann Holzbauwerk rohmaterial kommt auch alles per Bahn immer die gleichen Pakete. Die ganzen Supermärkte im Wold könnten dann in kleineren Einheiten per elektronisch betriebenen Fahrzeugen beliefert werden was jetzt bei den großen LKWs kaum möglich ist. Restmüll der per Lkw in die Schweiz zur Verwertung transportiert wird könnte dann in dornbirn auf die Bahn umgeladen werden und so nach Buchs transportiert werden. Es gäbe sicher noch mehr solche beispiele wo immer die gleichen Einheiten zu transportieren sind und daher sicher machbar wäre.

Antwort von Martin Strele

Gütertransport soll jedenfalls Bestandteil des Projekts sein.

Kommentar von Gerhard |

Abgesehen davon, dass eine Idee wie diese eher für große Ballungsräume von Interesse ist, wurde schon einmal bedacht, dass bei der geplanten Routenführung vergleichsweise viele Anrainer betroffen sind?

Eine Bahn die im Minutentakt an den jeweiligen Wohnungen und Häusern (z.B. in der Nähe zur Schmelzhütterstrasse) vorbeifährt, würde bei den betroffenen Anrainern nicht gerade sehr auf Gegenliebe stossen. Dies wäre schon eine erhebliche Belästigung.

Rechtsstreitigkeiten sind hier bereits vorprogrammiert. Wie sind hierzu Ihre Gedanken?

Antwort von Martin Strele

Danke für Ihren Kommentar. Natürlich muss bereits vor Beginn einer Feinplanung das Gespräch mit den Gemeinden und natürlich auch mit AnrainerInnen gesucht werden. Die Linienführung ist so vorgeschlagen worden, dass möglichst wenige Menschen betroffen sind. So führt die Strecke möglichst nah am Fluss und möglichst immer auf der Nord-Seite (bzw. Nord-West-Seite) an Häusern vorbei. 

Kommentar von Glen |

Wie groß sind die CO2 Emissionen? Werden diese durch Entlastung des Verkehrs kompensiert? In welchem Maße? Wird die Wälderbahn klimaneutral sein? Solche Fragen werden kaum thematisiert!

Antwort von Martin Strele

Das können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau sagen. Zentral ist eine Simulation, wieviel von den Verkehrsverlagerungen von welchem Verkehrsmittel her erfolgen. Jedenfalls kann dazu gesagt werden, dass die Wälderbahn - wenn sie wie geplant mit Ökostrom betrieben wird - weitgehend CO2- neutral fahren wird. Im Straßenverkehr wird der Umstieg auf CO2-freien Antriebe hingegen nur schrittweise in den nächsten 10 bis 20 Jahren erfolgen. Eine CO2 Bilanz wurde noch nicht errechnet.

Kommentar von I. Burger 17.Dezember 2017 |

Bei der Haltestelle Sägerbrücke , wellche ja ein sogenannter Knotenpunkt mit sehr viel Verkehrsaufkommen ist, müsste man dann aber Parkmöglichkeiten stellen. Ich sehe aber nicht wo diese sein könnten, ausser man baut eine Tiefgarage. Doch auch dafür wüsste ich nicht wo dafür Platz sein könnte.

Antwort von Martin Strele

vielen dank für den Hinweis. Die Sägerbrücke ist sicher ein neuralgischer Punkt. Allerdings für Fahrgäste, die mit dem Auto anreisen, vermutlich gar nicht optimal, weil mitten in der Stadt. Ziel muss es sein, möglichst viele Fahrgäste über den Öffentlichen Verkehr anzuziehen. Wer mit dem Zug beim Bahnhof Dornbirn ankommt, kann dort direkt in die Wälderbahn einsteigen. Da lohnt sich die Anfahrt mit dem Auto bis zur Sägerbrücke vielleicht gar nicht. 

Kommentar von Chris |

Wie sieht es mit der Wintertauglichkeit, dieser Hochbahnstrecke aus, wenn z.B. Schnee und Eis auf dieser Strecke liegt?