Die Wälderbahn der Zukunft

Eine leistungsfähige Verbindung zwischen dem Bregenzerwald und dem Rheintal

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Kommentar von Christian Reich |

Super Sache aber den Hauptverkehr in die Berge und zu den Skigebieten hat man wieder nicht bedacht wie beim damaligen Straßenbau, zudem ist es kompliziert in Bersbuch mit Skiern umzusteigen bzw. sollten Gäste zur An/Abreise den öffentlichen Verkehr nutzen, müßten Sie auch mit dem gesamten Gepäck in Busse umsteigen und der Hinterwald von Bezau bis Warth macht einfach am meisten Nächtigungen
gruß Christian

Kommentar von Martin Gratzer |

Eine tolle Vision! Und nicht nur in dieser Gegend interessant. U.a. wäre auch eine Verbindung Leiblachtal-Bregenz wichtig. Auch dort hat der Pendler täglich Probleme mit dem Verkehrsaufkommen.
Außerdem wäre diese Art von ÖPNV auch noch touristisch und technisch hochinteressant. Man stelle sich solch eine Bahn entlang der Pipeline vor - oder sogar über den See nach Bregenz!

Kommentar von Herby Tessadri |

Super Idee!
Besonders interessant ist der kontinuierliche Betrieb ohne Wartezeit beim Einstieg.
Die Frage der Fragen: Was kostet es? Gibt es dazu bereits eine Schätzung?

Lg
Herby

Antwort von Martin Strele

Für eine detaillierte Kostenschätzung ist es noch zu früh. Fakt ist, dass Seilbahnsysteme üblicherweise bei 1/3 bis 1/2 der Kosten von Straßenlösungen liegen. Es bräuchte hier aber erst eine fundierte Vorarbeit und eine zeitliche Perspektive, um die Kosten stabil angeben zu können. 

Kommentar von Michael |

Sehr schöne Idee! Besteht auch Aussicht darauf, die Bahn nach Egg zu verlängern? Wenn man nicht gerade im Schigebiet Bödele unterwegs ist steht man sonst ja im Nirgendwo und muss erst recht wieder mit Auto oder Bus weiterfahren?

Antwort von Martin Strele

Danke sehr. Wir finden es primär wichtig, eine leistungsfähige Achse zu entwickeln. Die Menschen, die diese nutzen, müssen dann natürlich auch "fein" verteilt werden im Bregenzerwald. Und da wird es wichtig sein, das Bussystem im Mittel- und Hinterwald neu zu organisieren. Allerdings denken wir, dass dabei neben dem Bus auch das Fahrrad, Moped und auch das Auto weiter eine Rolle spielen wird. Vielleicht aber in ganz anderer Form und elektrisch betrieben. Dann ist auch die Reichweite kein großes Thema mehr. Das Seilbahnsystem eignet sich nicht dafür, viele einzelne Punkte anzufahren. 

Kommentar von Jürgen Bereuter |

Die Entlastung von Alberschwende ist insofern gegeben, dass sich der tägliche Verkehr (die erwähnten 11000 Fahrzeuge pro Tag) durch Pendler und Touristen aus und in den Hinteren Bregenzerwald stark reduzieren kann.
Ich kann mich erinnern, dass es schon einmal ein ähnliches Konzept (damals aber mit Tunnel und Autoverlade) von Dornbirn/Ebnit nach Bersbuch gegeben hat - dieses damals aber eher als futuristische verkehrsplanerische Utopie angesehen wurde.
Ein Ausbau des öffentlichen Verkehrs, egal welcher Art, könnte eine Reduktion des Autoverkehrs herbeiführen und das Ende dieser Stückelei mit Umfahrungen und Entlastungsstraßen im Bregenzerwald bedeuten